Anliegen

Gedenken an Bücherverbrennung 1933

Feuerfanal an der Südhöhe

Gedenken an Bücherverbrennung 1933Mächtig, beängstigend fest, erhebt sich die 1906 auf Initiative der Dresdner Studentenschaft errichtete Bismarksäule über die Räcknitzer Anhöhe im Süden der Stadt.

Der dem Bismarckmythos verbundene Bau von 1906, wie auch das gleichartige Monument in Dresden Coswig,  geht auf einen Entwurf des Architekten Wilhelm Kreis zurück, der später zum Freundeskreis um Albert Speer und Adolf Hitler gehörte.

Plauener Zeitung/Dresdner Stadtteilzeitung 4/2013, Seite 1 und 2

Fremdenhass - Rechtsextreme Gewalt in Deutschland 1990 - 2013

Hört das nicht auf? Hin- nicht Wegschauen!

Fremdenhass - Rechtsextreme Gewalt in Deutschland 1990 - 2013Auch wenn viele Jahre ins Land gegangen sind, erinnere ich mich daran. Nur einfach essen wollten wir, erhielten statt Essen vom Wirt nur einen Lokalverweis „mit dem Schwarzen kommst Du hier nicht rein, bei mir nicht!!“ in die Gaststätte Rotes-Eck im Dresdner Stadtteil Strießen im Jahr 1993.

Ulrike Hessler in Memoriam

Intendantin der Sächsischen Staatsoper Dresden ist tot

Ulrike Hessler in MemoriamGestern, 30. Juli 2012, starb Frau Professor Dr. Ulrike Hessler an den Folgen ihrer schweren Krebserkankung im Alter von nur 57 Jahren. Bei den vielen Begegnungen in der kurzen Zeit Ihrer Intendanz seit 2010 war sie unserer Profession immer eine aufgeschlossene, auskunftsbereite, heiter-freundliche Gesprächpartnerin. Ich danke Ulrike Hessler dafür.

Mit großer Aufmerksamkeit für den professionellen Nachwuchs wie für junges Publikum etablierte sie die Bühne ´Semper 2` im Probengebäude der Semperoper nach Wegfall der Spielstätte Mary-Wigmann Haus an der Bautzner Straße für die vormalige 'kleine szene'. In Memoriam sei ihr ein diesbezügliches Gespräch in ungekürzter Form gewidmet.

Sieben Sünden - und eine noch dazu

Letztes Konzert im Festsaal der Kulturpalastes Dresden - ein Nachruf

Sieben Sünden - und eine noch dazuNun ist der städtebaulichen Sündenliste - meistgelesen Seite dieses Portals - eine weitere "Kultur"-Sünde anzufügen: Der Verlust des Dresdner Kulturpalastes in seiner Ganzheit als anerkanntes Baudenkmal der Nachkriegsmoderne. Er wird umgebaut zu einem Konzertsaal und zur Zentrale der Stadtbibliothek. Dazu wird das Haus innen weitgehend entkernt, ein neuer Saal in Weinbergkonfiguration wird eingezogen der spezifisch  der Dresdner Philharmonie dienen soll. Für deren dringend benötigte Probenräume, auch einen Kammermusiksaal, gibt das Raumprogramm keinen Platz mehr her. Die Stadthallenfunktion verschwindet ersatzlos

Dreiundvierzig Jahre lang erlebten die Dresdner Bürger Klassik wie Populärkultur nebeneinander - Ihr Volkshaus geht ihnen jetzt verloren (Bäu).

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Quo vadis, Dresden?,  3. Juli 2012
Musik in Dresden, 4.7.2012

Staatliche Schlösser, Burgen und Gärten Sachsens

Eintritt für die Parks - Neue Rechtsform der Schlossbetriebe

Staatliche Schlösser, Burgen und Gärten SachsensEintritt zu bezahlen für Parkanlagen - Schlosspark Pillnitz und Großer Garten Dresden - die schon zu Zeiten feudalen Herschertums der Öffentlichkeit zugänglich, wenn nicht gar gewidmet waren, das erregt die Dresdner Bürgerschaft zu heftigstem Widerstand, suche nach Alternativen und Hilfe seitens der Politik.

Zweifellos entsteht das Entwickeln weiterer Einnahmequellen aus dem Sparwillen des Staates bei den Kosten ihm anvertrauten Gemeineigentums. Ein Zusammenhang ist aber auch zu sehen in dem, dass der Freistaat Sachsen beabsichtigt seine Schlösser, Burgen, Gärten in privatwirtschaftliche Selbstständigkeit zu entlassen - bei frappant zeitlicher Übereinstimmung der Maßnahmen.

Kostenbelastung steigt um 400 000 Euro

Nach jüngster Information (2. März 2012) wird der Kostendruck einer künftigen "Schlösser"-GmbH noch weiter steigen, denn der Freistaat will für Pachten und andere Leistungen 400 000 Euro kassieren, die bisher beim Schlösser-Staatsbetrieb nicht angesetzt waren - siehe auch nachfolgenden Bericht.

Quo Vadis Dresden, 11.März 2012

Königsbrücker Straße in Dresden

Nicht vierspurig Ausbauen !

Die Königsbrücker Straße ist die städtebaulich stimmige Fortsetzung Dresdens zentraler Fußgängerachse vom Hauptbahnhof über den Albertplatz in die Äußere Neustadt und das Hechtviertel. Mit der Vielfalt und Dichte ihrer Einkaufs- und Nutzungsmöglichkeiten ist die Königsbrücker Straße zwischen Katharinenstraße und Bischofsweg heute ein beliebtes, belebtes, von den Anwohnern hoch frequentiertes Stadtteilzentrum. Ihr Ausbau zu einem heutigen Ansprüchen genügendem Verkehrsweg und mit notwendiger Lärmsanierung muss alle Verkehrsbeteiligten, Fußgänger, Radfahrer, Auto und Straßenbahn ausgewogen berücksichtigen. (EFD)

Die neue Königsbrücker darf den Stadtteil, nicht mehr als bisher schon, zerschneiden. Sie darf nicht mehrspurig ausgebaut werden!

Neustadt Zeitung 02/2011, Seite 1