Anliegen

Königsbrücker Straße in Dresden

Nicht vierspurig Ausbauen !

Die Königsbrücker Straße ist die städtebaulich stimmige Fortsetzung Dresdens zentraler Fußgängerachse vom Hauptbahnhof über den Albertplatz in die Äußere Neustadt und das Hechtviertel. Mit der Vielfalt und Dichte ihrer Einkaufs- und Nutzungsmöglichkeiten ist die Königsbrücker Straße zwischen Katharinenstraße und Bischofsweg heute ein beliebtes, belebtes, von den Anwohnern hoch frequentiertes Stadtteilzentrum. Ihr Ausbau zu einem heutigen Ansprüchen genügendem Verkehrsweg und mit notwendiger Lärmsanierung muss alle Verkehrsbeteiligten, Fußgänger, Radfahrer, Auto und Straßenbahn ausgewogen berücksichtigen. (EFD)

Die neue Königsbrücker darf den Stadtteil, nicht mehr als bisher schon, zerschneiden. Sie darf nicht mehrspurig ausgebaut werden!

Neustadt Zeitung 02/2011, Seite 1

Grundeinkommen

Bedingungsloses Grundeinkommen vom Baby bis zum Greis

Inzwischen ist die Idee auch in Dresden angekommen. Gebracht von einem der markantesten ihrer Verfechter Götz W. Werner, Inhaber der dm-Drogeriemarktkette. Hier publiziert in mehreren hochbeachteten Vorträgen und veröffentlichten Interviews.

In Spiegel-online 13.2.2011 tritt Jakob Augstein mit einer Kolumne für ein Grundeinkommen ein, ZITAT:

"Angela Merkel herrscht in der Dreifaltigkeit des modernen Kapitalismus: Einem Drittel von uns geht es gut, ein Drittel fühlt sich bedroht - und ein Drittel wird abgeschrieben. [...] Die verheerenden Hartz-IV-Gesetze, die das Wort Reform nicht verdienen, waren ein Schritt auf dem Weg in dieses frostharte Land. Hartz IV ist eine dauernde Perversion. [...] Diese Perversion muss ein Ende haben.

[...] Der Sozialstaat ist verdreht worden, es ist Zeit, ihn vom Kopf auf die Füße zu stellen. Zeit für das Grundeinkommen. 800 Euro für jeden. [...]

Es besteht zwischen Verdienst und Leistung keine Verbindung, und Fairness ist in diesem System Zufall. Der moderne Kapitalismus hat diese Werte über Bord gespült. [...]"

Das Grundeinkommen aber gibt den Menschen ihre Würde zurück: ARTIKEL 1 des Grundgesetzes (1): Die würde des Menschen ist unantastbar.

Der Autor im Gespräch mit Götz W. Werner in TOP Magazin Dresden 4.2010, Seite 45

Baumfällung am Elbe-Ufer

Wer stoppt die Kettensäge-Massaker?

Baumfällung am Elbe-UferAm 17. Februar hatte die Stadt Dresden als Ausführende im Auftrag der Landestalsperrenverwaltung (LTV) Sachsen 32 Altbäume am Elbe-Ufer in einer Nacht-und-Nebel-Aktion fällen lassen für den Bau einer Flutschutzmauer, deren Aufführung umstritten ist. "Wahnsinn, schierer Wahnsinn, eine soche schöne Allee am Pieschener Elbbogen mit idyllischen Stadtsichten so nachaltig zu zerstören" war Gerd Kastenmeiers Kommentar, Gastwirt der Lindenschänke am gleichen Ufer.

Umweltverbände werfen der Stadt Dresden und der Landestalsperrenverwaltung vor, mehrfach Festlegungen des Planfeststellungsbeschlusses missachtet zu haben, wie auch die Landesdirektion Dresden (LD) einen rechtlichen Verstoß der Landestalsperrenverwaltung sieht, welcher die Planungshoheit über Hochwasserschutzanlagen hat.

Mehr auf www.keinemauer.de

Waldschlösschenbrücke - Hochmoselbrücke

Wie in Dresden, Kulturlandschaftsverlust

Computer-Simulation der Hoch-MoselbrückeDa bahnt sich mit Hochmosel-Übergang und -Brücke ein gleichartiger Eingriff und damit die Zerstörung einer Kulturlandschaft an wie in Dresden. Der Bau der Waldschlösschen-Brücke dort über den Elbbogen und die Flussauen hat der Stadt/Landschaft ihre Würde in Einzigartigkeit genommen. Die Unmaßstäblichkeit der Verkehrsbauten herum, die Alleeenrodungen tun das Übrige im anschließenden Stadtraum. Folgerichtig verlor Dresden seinen Weltkulturerbe-Status, blamierte Deutschland als Kulturnation.

Wer stoppt die Betonierwut der Infrastruktur-Technokraten, die getrieben von KFZ- und Baulobby von Entscheidern getragen werden, die sich mit lange schon überkommenen Verkehrs- und Wachstums-Ideologien rechtfertigen. (Bäu)

Protest gegen Moselbrücke wird international, 13. April 2010

Erinnern vor 25 Jahren - Prager Botschaft

Deutsche Botschaft in Prag 30. September 1989

Erinnern vor 25 Jahren - Prager BotschaftAm Abend des Schicksaltages vor 25 Jahren, trat der aus Halle auf dem Gebiet der DDR stammende Hans-Dietrich Genscher, Außenminister der Bundesrepublik Deutschland, auf dem Balkon der Botschaft der Bundesrepublik in der CSSR ans Mikrofon "Ich habe Ihnen mitzuteilen, dass ihre Ausfahrt von Prag ..." Mit dem Stichwort "Ausfahrt" ging der Rest seiner Mitteilung im Jubel der fast 4000 DDR-Flüchlinge unter - die Wende der Friedlichen Revolutionen rollte an. Am 9. November 1989 fiel die Berliner Mauer. Ab Mitte November erfolgte die Samtene Revolution in der Tschecho-Slovakei.

Fotos © Bäumler-Agentur, 30.9.2009

Konzerthaus für Dresden

Runder Tisch ohne Ergebnis

Auf Initiative der Sächsischen Akademie der Künste hatte Dresdens Oberbürgermeisterin Helma Orosz am 16. November 2009 zu einem 'Runden Tisch'-Gespräch zur neuen Dresdner Streitfrage eingeladen: Neubau eines eigenständigen Konzerthauses für beide Spitzenorchester Sächsische Staatskapelle und Dresdner Philahrmonie oder Umbau Kulturpalast für die Philharmonie alleine.

Der Einbau eines Konzertsaales in den sanierungsbedürftigen Kulturpalast würde eine Vielzahl von Veranstaltungen der Populärkultur im Mehrzweckbau in Dresdens Stadtmitte nicht mehr möglich machen beziehungsweise sie in eine neu zu errichtende Großveranstaltungshalle im Messegelände am Stadtrand verbannen. Auch ginge durch den Umbau ein Kulturdenkmal aus der inzwischen als bedeutsam angesehenen Bauepoche der Nachkriegsmoderne verloren.

Nach etwa dreistündiger Debatte trennten sich die 14 Experten und Befürworter der einen oder der anderen Variante mit weiterhin verhärteten Positionen ohne eine Ergebnis zu der schon im 19. Jahrhundert von Richard Wagner erhobenen Forderung "Dresden braucht ein Konzerthaus".

Voraussetzung für die Realisierung eines Konzerhaus-Neubaus und dessen Betrieb für beide Orchester der Stadt ist ein Zusammengehen des Freistaates mit der Landeshauptstadt, zu dem noch bürgerschaftliches Engagement (Stiftung, Sponsoren lokal und weltweit) kommen kann. (Bäu)

Konzerthaus Dresden

Internationale Dirigenten für ein neues Konzerthaus in Dresden

DNN 5.11.2009, Seite 9Nach einem Aufruf von Fabio Luisi, Generalmusikdirektor der Sächsischen Staatskapelle Dresden, votiert die Cremé der internationalen Dirigenten nach einem eigenständigen Konzerthaus für Dresden - anstelle einer bloßen Umrüstung des Dresdner Kulturpalastes mit einem besseren Konzertsaal.

Petition

Fabio Luisi, Christian Thielemann, Sir Colin Davis
Herbert Blomstedt, Kurt Sanderling, Otmar Suitner, Daniel Barenboim, Pierre Boulez, Riccardo Chailly, Christoph von Dohnányi, Charles Dutoit, Christoph Eschenbach, Daniele Gatti, Valery Gergiev, Daniel Harding, Nikolaus Harnoncourt, Mariss Jansons, Paavo Järvi, Vladimir Jurowski, James Levine, Sir Charles Mackerras, Zubin Mehta, Kent Nagano, Andris Nelsons, Yannick Nézet-Séguin, Seiji Ozawa, George Prêtre

Konzerthaus Dresden
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