Johann Joachim Winkelmann


Winkelmann1DIE KUNST DER GRIECHEN MIT DER SEELE SUCHEND
— Winkelmann in seiner Zeit —

Herausgeber Friedrich-Wilhelm von Hase

Zaberns Bildbände der Archäologie, Sonderbände der ANTIKEN WELT

Publikation des Philipp von Zabern Verlags, erschienen zum 300-Jahre Geburtsjubiläum Johann Joachim Winkelmanns im Dezember 2017

Einband 25 x 31 cm, 144 Seiten mit 83 Farb- und Schwarzweißabbildungen


JOHANN JOACHIM WINKELMANN — Altertumsforscher von europäischem Rang

Eine Würdigung aus Anlass seines 300. Geburtstages (* 09.12.1717)

Referent: Dr.-Ing. Sebastian Storz, Forum für Baukultur e.V., Vortrag 9. Februar 2018 19:30 Uhr, Lingnerschloss-Clubkino, Bautzner Straße 132 1109 Dresden



Der am 9.12. 1717 in Stendal geborene Johann Joachim Winkelmann gilt als Begründer der Klassischen Archäologie und Kunstgeschichte. Sein in wenigen Jahren geschaffenes wissenschaftliches Werk ist imponierend. Es beeinflusste nachhaltig die deutsche Forschung und erlanger daüberhinaus eine internationale Wirkung. Bis heute prägt der Geist Winklemanns in nicht zu unterschätzendem Maß die Art und Weise, wie wir uns der Kunst der Antike nähern.

Eine weitere Leistung Winkelmanns bestand im Aufbau eines europaweiten Netzwerks bis in die höchsten Kreise seiner Epoche. Eben dieser Blickwinkel auf Winkelmann, seine Zeitgenossen und seine bis in die Gegenwart hineinreichende Wirkung stehen im Zentrum des Buches, in dem eine Reihe renommierter Autoren den Mythos Winkelmanns aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet und die große Faszination, die von ihm ausging, verständlich macht. (Verlagstext)

Winkelmann inDresden und auf seiner Wirkungsstätte Schloss Nöthnitz werden behandelt in den Kapiteln des Bandes:
  • "Stationen eines ungewöhnlichen Lebens — Jugend, Vollendung, " von Friedrich-Wilhem von Hase
  • "Winkelmann in Dresden — Was er an Antiken sah und was er nicht sehen konnte" von Kordelia Knoll
  • "Schloss Nöthnitz — Zum Schicksal nach dem zweiten Weltkrieg" von Bettina Freifrau von Finck

Bekanntheit

eine persönliche Umfrage - unrepräsentativ - nach Kenntnissen über "Johann Joachim Winkelmann" bei etwa 100 Personen des Bildungsbürgertums, vom Gymnasiasten bis Senior, ergab:

  • grob 8 Prozent "irgendwie mal gehört"
  • ein Drittel dieser, also grob 3 Prozent wussten mehr oder weniger wer Winkelmann war und von seiner Bedeutung
Wenn auch bei der kleinen Anzahl befragter Personen statistisch unrepräsentativ, so ist dies doch symthomatisch für die gymnasiale Bildungshöhe nach Ausdünnung der Lehrpläne in historischen Fächern. J J Winklemann fiel weg nach 1998 auch in den neuen Bundesländern; in Italien ist er auf dem Lehrplan gymnasialer Oberstufen. (Bäu)
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