Anliegen

Tödlicher Radunfall in Dresdner Neustadt

Gefahrenstelle5Vor einem Jahr Tag genau am 8. Februar verunglückte eine junge Radfahrerin an der Fahrbahnverengung Bautznerstraße/Kreuzung Rothenburgerstraße. Gegen den unfallverursachenden Kraftfahrer eines Betonmischfahrzeuges erging am 24. August ein Strafbefehl. Da gegen diesen Widerspruch eingelegt wurde, kommt das schreckliche  Geschehen in eine öffentliche Gerichtsverhandlung, voraussichtlich Mai 2017. (Bäu 8.2.2017).

      Es musste erst ein Mensch sterben um die Verantwortlichen der Stadtverwaltung zur Entschärfung einer längst erkannten außerordentlichen Gefahrenstelle zu bringen, an der sich Radfahrer lebensgefährlich in den Autoverkehr auf einer verengten Fahrspur zwängen mussten. Und auch dann noch brauchte es acht Monate nach dem Todesfall bis zur Ankündigung der Bauarbeiten, die  erst im Oktober 2016 begannen.

veröffentlicht Radwelt 6.16
veröffentlicht Reflektor winter 2016/17, Seite 12
veröffentlicht MeinWortGarten 11.Februar 2017



Zerstörung am Postplatz

Sieben Sünden

1x Bastion Saturn Grabungsbereich SdWieder und weiteres Vernichten des stadtgeschichtlichen Gedächtnisses drohen, der Stadt die ihrer geschichtlichen Idenditäten durch die Kriegszerstörungen arg beraubt ist. Jetzt stehen die Bagger vor den von Archäologen freigelegten Resten der "Bastion Saturn" der Dresdner Festung. Eine Fay Projects GmbH beginnt dort demnächst mit dem Bau eines Wohn- und Geschäftshauses.

Gegen das Wegbaggern zu protestieren fordert alle Bürger und Verantwortliche das Forum für Baukultur Dresden auf. Es verlangt die Diskussion, wie exemplarisch-historische Ruinen, Kellerreste, Bodenzeugnisse erhalten und nach Möglichkeit für die Öffentlichkeit zugänglich oder sichtbar werden können. 28.9.2016 Peter Bäumler

Aufruf des Forums für Baukultur
Der Ruine „Saturn Bastion“ am Postplatz droht die Zerstörung! Wir rufen dazu auf, die seit Jahrzehnten praktizierte Vernichtung von Jahrhunderte alten Zeugnissen der Stadtgeschichte von Dresden zu stoppen und zu überdenken
Der Aufruf - anfordern

Ein Verlust der "Bastion Saturn" wäre eine weitere Sünde in der Liste der

Elbphilharmonie Hamburg - Dresden

Sie könnte in Dresden stehen

Konzerthaus 3Die Forderung eines Konzerthauses für die Orchester der Stadt Dresden an der Elbe ist alt. Sehr alt, schon. Richard Wagner wollte eins. Seins hat die Schwesterstadt an der Elbe Hamburg jetzt.

Dresden am Scheideweg

Gespalten zwischen dem asylkritischen, demokratiefeindlichen Bündnis PEGIDA und einer Bürgerschaft, die für Weltoffenheit auf die Straße geht

Pegida1Führen "Lügenpresse", Mediendiffamierung, Politikerbeschimpfung, Galgensymbolik, Hetzjagd auf Journalisten zum Scheiterhaufen unserer freiheitlich-demokratischen Grundwerte?  "Bücherverbrennung", das hatten wir schon einmal. Die Autoren MATTHIAS LIENERT und PETER BÄUMLER spüren Ähnlichkeiten und Unterschieden nach.


für Frankfurter Allgemeine Zeitung, 31.7.2015

Hochwasserschutz an der Donau - Oberösterreichisches Machland

Auen statt Mauern

Donau Flut03Ein Tor steht alleine auf weiter Flur. An den Ufern der Donau. In der schönen Naturlandschaft des oberösterreichischen Machlands. Das Tor, ein Relikt von Hof und Anwesen, denn sein Dorf wurde abgesiedelt um den Wassern Überschwemmungsraum zu geben, wenn wieder die Donau unmäßig über die Ufer tritt.

600 Hektar Auenlandschaft - nachhaltiger Flutschutz an der Donau

Mehr Raum dem Fluss? Hochwasserschutz in Sachsen

Zu wenig Überflutungsflächen: Kritik an Sachsens Hochwasserschutz

Wasserwüste Elbtal DresdenSachsen setzt allzusehr auf Deiche und Dämme, der Ausbau von von Überschwemmungsflächen kommt zu kurz. Von an Elbe, Mulde, Zschopau, Neiße vorgesehenen 49 Deichrückverlegungen und Poldern sind erst sieben Maßnahmen umgesetzt; vom Soll 7500 Hektar weiterer Überflutungsfläche sind lediglich 260 Hektar gewonnen; von insgesamt 2,4 Milliarden Euro wurden seit 2002 nur 9,5 Millionen, also lächerliche 0,4 Prozent für die Ursachenbekämpfung eingesetzt, also die Schaffung von Überschwemmungsfläche. 

(Zitat Interview Wolfram Günther, MdL Grüne, DNN 20.8.2016)



Auen statt Mauern (Beitrag von 2013)

Hilbert Oberbürgermeister von Dresden

sogenanntes 'Bürgerliche Lager' hob Hilbert ins Amt, wählten AfD und Pegida mit?

OBWahl1Ein zweiter Urnengang am 5. Juli 2015 beschloss die Oberbürgermeisterwahl in Dresden. Dirk Hilbert, Bürgermeister für Wirtschaft und Umwelt und bereits amtierend als OB Dresdens, setzte sich mit gut zehn Prozent vor der Mitbewerberin Eva-Maria Stange, Ministerin für Kunst und Wissenschaft des Freistaates Sachsen, auf den OB-Stuhl. Vor vier Wochen beim ersten Wahlgang war die Kandidatin der 'Fortschrittlichen Gestaltungsmehrheit' von Linken, Grünen, SPD,  und Piraten mit 36 Prozent der Wählerstimmen Abstand von über 4 Prozent noch vorne gelegen. Es fragt sich wie dieser Rutsch?

Meinung des Autors

Hiroshima heute vor 70 Jahren

Die Welt muss Kernwaffen-frei werden

Hiroshima1„… die Bombe hat gezündet, alles war ein Erfolg…“ hatte der Bomberpilot einer Superconstellation der amerikanischen Luftwaffe auf sein Bordtonband gesprochen. Ein unmenschlich zynischer Satz angesichts dessen was er beim Wegflug hinter sich sah, die zum Himmel steigende pilzförmige Feuer-, Staub, Rauchwolke. Eine einzige Bombe hatte heute vor 70 Jahren, am 6. August 1945 um 8:15 Uhr, eine dicht bevölkerte, große Industriestadt ausgelöscht, Hiroshima. Die erste militärische eingesetzte Uran-Atombombe tötete 140.000 Menschen sofort oder in mittelbarer Folge. Mit Spät- und langsam wirkenden Strahlungsfolgen wird Gesamtopferzahl heute auf 240.000 geschätzt. Drei Tage später vernichtete die erste Plutonium-Bombe der Amerikaner eine weitere Japanische Großstadt, Nagasaki.

Schreckliche Tage der Menscheit. 17.000 Kernwaffen-Sprengköpfe lagern in den Depots der 11 Nationen, die über die Kernwaffentechnologie verfügen. Die Menschheit muss sich von dieser Gefahr für ihre Existenz auf dieser Erde befreien. (6.8.2015 Bäu)

Klima-Bündnis der Städte und Gemeinden

Sächsische ImmobilienzeitungLanger Weg zum Klimaschutz - Klima-Konferenz in Dresden

Klimabuendnis02Seit dem Wendejahr 1990 konnte die Sächsische Landeshauptstadt ihren Ausstoß klimaschädlicher Abgase, bestimmt als Tonnen CO2 je Jahr und Einwohner von klein bis groß, auf 9,9 Tonnen im Jahr 2005 absenken. Hat Dresden sein selbsgestecktes Ziel für 2015 von 8,5 Tonnen erreicht?

Mit solchen Fragen und dem Hauptthema des Ausbalanzierung von Umweltschutz und Energieversorgung beschäftigte sich die "Conference of Climate Alliance" die 2015 ertmals in Dresden tagte. ©

Veröffentlich in Sächsische Immobilienzeitung 2/2015, Seite 1 und 3

Schillerhäuschen Dresden

Wieder geöffnet ab Ostern 2015

Schillerhaeuschen01So etwas wie übliche Mietstreitigkeiten, welche der Parteien was bis wann zu reparieren, in diesem Fall zu restaurieren habe, schienen das offen Halten der bei Kultur-Touristen beliebten Friedrich Schiller-Gedenkstätte am Schillerweg in Dresden-Loschwitz zu gefährden.

Das Dilemma ist, dass die Landeshauptstadt die historische Schillerstätte im ehemaligen Körnerschen Weinberg bei bestehemdem Vorkaufsrecht an Privat verkauft hatte; Leichtfertigkeit, Gefälligkeit, System? Rückerwerb in öffentliche Hand oder Überführung in eine Stiftung wären der richtige Weg diesem Kulturgut nachhaltig die Zukunft zu sichern.

Veröffentlicht Blasewitzer Zeitung 3/2015, Seite 5
Veröffentlicht Elbhangkurier 1.4.2015, Seite 2